Jnana Yoga I – Die Quellen des Yoga 

Eine meditative Reise zu den Quellen des Yoga

Yoga beginnt nicht auf der Matte. Und endet dort auch nicht. In diesem Modul erforschen wir die geistigen, philosophischen und spirituellen Quellen des Yoga. Wir betrachten Yoga als inneren Weg der Erkenntnis, als Schulung des Bewusstseins und als lebendige Praxis, die weit über Körperübungen hinausgeht.

Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens, der Unterscheidungskraft und der Selbsterforschung. Es geht dabei nicht um trockenes Theoriewissen, sondern um eine Form des Verstehens, die nach innen führt. Wir lesen, lauschen, reflektieren, meditieren und lassen die alten Lehren in Bezug zu unserem eigenen Leben treten.

Dieses Modul ist für alle geeignet, die Yoga tiefer verstehen möchten: für Teilnehmende der Yogalehrer:innen-Ausbildung, für bereits unterrichtende Yogalehrer:innen und für Praktizierende, die ihre eigene Praxis philosophisch und meditativ vertiefen möchten.

Die Inhalte des Moduls

Das Modul umfasst acht Unterrichtseinheiten – als Meditationstag, in zwei Workshops à 3 Stunden oder als Kurs. Jetzt anmelden

Teil 1: Ursprung, Geschichte und Schriften des Yoga

Im ersten Teil widmen wir uns den Wurzeln des Yoga. Woher kommt Yoga? Wie hat sich der Yoga im Laufe der Zeit entwickelt? Welche geistigen Strömungen, Traditionen und Texte haben geprägt, was wir heute unter Yoga verstehen?

Wir betrachten zentrale Schriften der Yoga-Philosophie und ihre grundlegenden Inhalte. Dabei geht es um einen verständlichen Überblick, aber auch um die Frage, was diese Texte heute noch bedeuten können. Nicht als Museum alter Weisheiten, sondern als Spiegel für Bewusstsein, Praxis und persönliche Entwicklung.

Teil 2: Yogawege, Mythologie und Archetypen

Im zweiten Teil schauen wir auf die klassischen Yogawege und ihre unterschiedlichen Zugänge: Handlung, Hingabe, Erkenntnis, Meditation, Energie und körperlich-geistige Praxis. So entsteht ein größeres Verständnis dafür, dass Yoga kein einheitliches System ist, sondern ein vielschichtiger Weg mit verschiedenen Türen.

Außerdem öffnen wir den Raum für indische Mythologie und hinduistische Archetypen. Die Götterwelt des Yoga ist keine Ansammlung exotischer Figuren, sondern ein reiches inneres Bildsystem. Gottheiten wie Shiva, Ganesha, Sarasvati, Lakshmi, Kali, Krishna oder Hanuman können als Kräfte, Qualitäten und innere Wegbegleiter verstanden werden. Sie zeigen Aspekte des Menschseins: Klarheit, Mut, Hingabe, Zerstörung alter Muster, Weisheit, Fülle, Schutz, Liebe und innere Ausrichtung.

Meditation als lebendige Vertiefung

Dieses Modul ist keine reine Vorlesung. Die Inhalte werden durch Meditation, Kontemplation und kurze innere Reflexionen begleitet. So entsteht ein Lernen, das nicht nur den Kopf füllt, sondern den Geist sammelt.

Denn die alten Lehren wollen nicht nur verstanden werden. Sie wollen geprüft, bewegt, befragt und im eigenen Leben wiedergefunden werden.

Für wen ist dieses Modul geeignet?

  • Für alle, die Yoga als inneren Weg verstehen möchten.
  • Für Menschen, die sich für Yoga-Philosophie, Meditation, indische Mythologie und spirituelle Praxis interessieren.
  • Für Teilnehmende unserer Yoga- und Yogalehrer:innen-Ausbildung.
  • Für Yogalehrer:innen, die ihren Unterricht mit mehr Tiefe, Kontext und innerer Klarheit bereichern möchten.
  • Für Praktizierende, die spüren: Da ist mehr. Mehr als Asana. Mehr als Entspannung. Mehr als ein gutes Körpergefühl.

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